5. Erasmus-Treffen in Baktalórántháza, Ungarn 2016

Aufgrund der aktuellen politischen Lage in der Türkei haben wir uns für die fünfte Begegnung im Rahmen unseres Projekts einmal in Ungarn statt in Izmir getroffen.

Während dieses zweiten Treffens in Baktalórántháza stellen wir den Zeitstrahl der Geschichte der Partnerländer zusammen, der in seiner Gesamtlänge von ca. 20 Metern nur in der Turnhalle Platz fand. Anschließend fand eine gemeinsame Geschichtsstunde statt, bei wir feststellten, wie viele Berührungspunkte zwischen unseren fünf Nationen seit dem Mittelalter gab und wieviel Leid und Unglück es in dieser Zeit in Europa gegeben hat.

Unser Fazit aus dieser großen gemeinsamen Geschichtsstunde, an dessen Ende das heutige vereinte Europa stand, war, dass es sich lohnt, sich für das Zusammenwirken der europäischen Staaten und für Frieden und Freiheit in Europa einzusetzen.

Die Geschichte des europäischen Einigungsprozesses bildete einen weiteren Schwerpunkt dieses Treffens. Wir beschäftigen uns an einem Vormittag an verschiedenen Lernstationen mit verschiedenen Phasen der Geschichte der EU. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich an ihren Heimatschulen gut auf dieses Projektmodul vorbereitet und viel Neues über die EU gelernt, das sie nun in Gesprächen mit den Lehrkräften austauschten.

Die deutsche und die italienische Partnerschule haben im Vorfeld des Treffens intensiv in Archiven nach Zeitungsartikel recherchiert, die den europäischen Einigungsprozess dokumentieren, die Artikel in einer Präsentation zusammengefügt und mit eigenen Kommentaren versehen. Vorbereitend für unser Abschlusstreffen in Soest beschäftigten wir uns mit dem Symbol „Engel der Kulturen“ , indem wir uns mit der Bedeutung auseinandersetzten und das Symbol mit verschiedenen Techniken gestalteten.

Zum Thema unseres Projekts „Bücher können Brücken bauen“ passte auch unser Besuch in Vizsoly, wo ein Modell der Druckpresse steht, mit der die erste Bibel in ungarischer Sprache gedruckt wurde.

Außerdem lernten wir bei einer Ausstellung und einem Volksfest in der Hortobágy-Tiefebene etwas über das Leben der Hirten in der Puszta. Das Mittagsessen haben wir in einer typischen Csárda eingenommen. Bei unserem zweiten Projekttreffen in Ungarn hatten wir auch die Chance, die schöne Stadt Universitätsstadt Debrecen zu besuchen. Am letzten Abend feierten wir ein zünftiges Fest auf dem Pferdehof, wo wir uns in Sportarten, wie dem Reiten, Bogenschießen und Peitschenknallen einüben konnten, die in der ungarischen Tradition eine große Bedeutung haben. Wer es etwas ruhiger mochte, konnte an einer Kutschfahrt teilnehmen oder Lederarmbänder flechten.
Am Abend vor dem Rückflug stand noch eine übernachtung in Budapest auf dem Programm, wo wir den Nachmittag und Abend für die Besichtigung der Stadt nutzten.

Präsentation Italien – PowerPoint
Präsentation Deutschland – PowerPoint